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12 Dinge, die hoffen lassen

Entstanden in der TV-Lehrredaktion an der EJS

Es können Momente sein, die einem den Atem rauben oder uns aufatmen lassen. Ein lang ersehnter Anruf, eine freundliche Geste von Fremden unseres Alltags oder gute Nachrichten aus der Weltpolitik. Was würdest Du sagen, wenn wir Dich fragen würden, woraus Du Hoffnung schöpfst?
Zwölf Menschen haben uns erzählt, welche Gedanken sie mit dem Gefühl verbinden, das sich nur schwer in Worte fassen lässt.

12 Dinge, die hoffen lassen from Evangelische Journalistenschule on Vimeo.

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Berliner Türken zwischen den Fronten

Ein Fernsehbeitrag aus der TV-Lehrredaktion an der EJS 
von Charlotte Schönberger und mir

Berliner Türken zwischen den Fronten from Evangelische Journalistenschule on Vimeo.

Knapp 36 Jahre nach dem letzten Militärputsch in der türkischen Republiksgeschichte soll es wieder passiert sein: ein Versuch, die Regierung zu stürzen. Für Staatspräsident Erdoğan und seine Regierungspartei AKP sind die Verantwortlichen schnell gefunden: Er bezichtigt den islamischen Geistlichen Fethuhllah Gülen und seine Anhänger des Putschversuches. Gülen unterhält private Bildungs- und Dialogeinrichtungen in über 160 Ländern, betreibt Elitenförderung. Viele Jahre war er ein enger Vertrauter Erdoğans, heute lebt er im Exil in den USA. Kritiker beanstanden die Intransparenz der Gülen-Bewegung. Es sei weder klar, wer welche Posten besetzt, noch wofür Spendengelder verwendet werden. Grünen-Chef Cem Özdemir sagte dazu der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung im August: „Die Gülen-Bewegung muss selbst Klarheit schaffen, was sie eigentlich ist, eine islamisch-konservative Glaubensgemeinschaft, ein missionarisches Karrierenetzwerk oder eine islamistisch-politische und letztlich radikale Bewegung.“ Der türkische Konflikt schlägt Wellen bis nach Deutschland. In Berlin, der größten türkischen Diaspora, wird darüber gestritten wie in den Straßen Istanbuls. Welche Auswirkungen hat das auf den Alltag der Berliner Türken?

Kamera: Charlotte Schönberger, Haik Büchsenschuss, Richard Marx, Timo Nicolas
Montage: Olaf Voigtländer

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Ghana im Ohr

Ein VJ-Projekt aus der TV-Lehrredaktion an der EJS

Gedreht, geschnitten und betextet von Florian Zimmer-Amrhein und mir, mit der Unterstützung unserer Dozenten Birgitta Schülke und Timo Großpietsch: ein Porträt über eine außergewöhnliche junge Frau.

Ghana im Ohr from Evangelische Journalistenschule on Vimeo.

Zwischen Schultafel und DJ-Pult spielt sich Kathleen Fichtners Leben ab. Tagsüber geht sie als Sozialarbeiterin durch Grundschulklassen und übt mit den Kindern einen fairen Umgang miteinander. Am Abend verwandelt sie sich in DJane Kitkat. Im Berliner Reggaeclub „Yaam“ hat sie ihren festen Platz an der Spree. So oft sie kann, legt sie dort ihre Musik auf: Afrobeats, Reggae, Dancehall. Ihre Leidenschaft dafür ist ein Souvenir aus ihrer Zeit in Ghana. Bei einem Freiwilligen Sozialen Jahr lernte sie durch die Musik das Lebensgefühl der Afrikaner zu schätzen – und die Ghanaer waren ebenso fasziniert von „Obruni“, dem weißen Mädchen, das zu ihnen gehören wollte. Mittlerweile ist sie in der Clubszene der ghanaischen Hauptstadt Accra eine Lokalprominenz und wird immer öfter für Gigs gebucht. Ihren Schulkindern in Deutschland beantwortet sie gerne Fragen zu ihrem Leben in Afrika. Aber wie wird es weitergehen? Als Sozialarbeiterin in Berlin oder als Musikerin in Accra?

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Kegel, Knüpfer, Keramik, Kochkurs – Zwei Tage Kappadokien

August 1985

Die Route ist sorgfältig geplant. Sie wissen, wie viele Kilometer sie an einem Tag schaffen müssen. Und wo der nächste Ort liegt, der auf der Karte groß genug erscheint, um dort eine Herberge vorzufinden. In Antalya mieten sie ein Auto. Wie schon im Jahr zuvor. Passieren Side, Manavgat, Alanya, Anamur. Besuchen das vermeintliche Geburtshaus von Paulus in Tarsus. Durch die kilikische Pforte geht es ins Landesinnere. Wuchtige Laster brausen an ihrem Kleinwagen vorbei. Die Luft riecht nach Sommerferien und Abenteuer. Nach einer Nacht in Niğde fahren sie durch bis Ürgüp. Der erste Blick auf die Tuffsteingebilde Kappadokiens brennt sich in ihr Gedächtnis wie die Sonne in die Grashalme der Kärge.

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